Was ist Transition?

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 Alles beginnt damit, dass sich eine kleine Zahl motivierter Menschen innerhalb eines Gemeinwesens (das sind alle Organisationsformen des menschlichen Zusammenlebens in allgemeiner, öffentlicher Gemeinschaft, die über den Familienverband hinausgehen - Wikipedia) zusammenschließt, weil sie die gleiche Sorge um treibt: 
Wie kann unsere Gemeinde auf die Herausforderungen und Chancen reagieren, die durch die Zerstörung unserer Umwelt und somit die Zerstörung unserer Lebensgrundlage entstehen? Denn, so wie wir (die Gesellschaft) momentan leben, kann es auf DAUER nicht funktionieren.
Sie bilden zunächst eine Startgruppe und wenden dann das Transition-Modell an, um einen möglichst großen Teil der Einwohner ihrer Kommune dazu einzuladen, sich an einem Wandel zu beteiligen.
Ein Wandel nach dem Transition-Town-Modell ist die Veränderung zu einem Gemeinwesen, dessen Bewohner gemeinsam alle möglichen Aktivitäten unternehmen, um Freiheit und Nachhaltigkeit in allen Bereichen zu realisieren und Antworten auf die Frage zu finden:

Wie können wir einen Einfluss auf das Gedeihen einer freien und harmonischen Form des Zusammenlebens und lokaler Eigenständigkeit haben
um möglichst frei und krisenfest zu sein?


Dazu dient ein umfassender und kreativer Prozess mit dem Ziel, das Verständnis für einen „fühlbaren“ Wohlstand, eine Krisenfestigkeit („Resilienz“) und für gemeinschaftliches Engagement zu fördern.

Auf den Punkt gebracht:

Die jetzige vorherrschende Lebensweise ist nicht natürlich und menschenfreundlich, sondern sie zerstört unsere Lebensgrundlage. Dies macht einen Bewusstseins- und Verhaltens-Wandel notwendig.

Transition-Initiativen machen dies realisierbar und attraktiv

Dieser Prozess besteht aus den folgenden wesentlichen Bestandteilen:

  • Bewusstsein schaffen für einen „fühlbaren Wohlstand“ und eine nachhaltige Lebensweise der Gesellschaft und die Notwendigkeit, hierzu aus lokalen und regionalen Bürgerinitiativen heraus einen Prozess in Gang zu setzen
  • Vernetzung mit bestehenden Gruppen in der Gemeinde
 und in der Region
  • Brückenbau zur örtlichen Verwaltung

  • Vernetzung mit anderen Transition-Initiativen
 um voneinander zu lernen und gemeinschaftliche Aktivitäten anzuzetteln
  • Bildung von Untergruppen, die sich mit allen wesentlichen Lebensbereichen beschäftigen
    • lokale/regionale Ernährung & Versorgung
    • Gesundheit & Wohlbefinden
    • Leib & Seele, spirituelle Entwicklung
    • Wohn-(en) Gemeinschaften & Gebäude
    • Einkommenssysteme, bedingungsloses Grundeinkommen, Geldsystem, usw., (siehe Vision)
    • Erfolge und Feste feiern
  • Schließlich Veröffentlichung eines gemeinschaftlich ausgearbeiteten „Aktionsplans“ für die nächsten 15 bis 20 Jahre


Denn machen wir uns folgendes bewusst:

  • Wir haben bei der zunehmenden Zerstörung der Natur und unserer Lebensgrundlage ein unglaubliches Maß an Kreativität, Einfallsreichtum und Anpassungsfähigkeit bewiesen, – es gibt keinerlei Grund zu der Annahme, dass wir beim Aufbau einer nachhaltigen Lebensform für die gesamte Gesellschaft nicht dieselben Fähigkeiten zeigen könnten.
  • Wenn wir gemeinsam einen Plan entwickeln und JETZT handeln, ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass wir eine neue Form des Zusammenlebens gestalten können, die wesentlich gemeinschaftlicher, liebevoller, harmonischer, wohltuender, freier, achtsamer, dynamischer, naturverbundener und damit nachhaltiger ist. Wir steigen aus den isolierten, von der Natur distanzierten und zerstörerischen alten Tretmühlen unseres Alltages aus, die wir jeden Tag aufs Neue bewegen müssen.

 

Vision

Diese Visionen haben sich aus einer gemeinsamen Visionsreise bei einem unserer Treffen ergeben.
Sie ist erweiterbar.

vision

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